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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

2.1 Basiskompetenzen

Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet, die das Kind dazu befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt zu treten und sich mit den Gegebenheiten in seiner Umwelt auseinanderzusetzen.
Der Erwerb und die Stärkung von Basiskompetenzen sind stets die Richtlinie in unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit. In unserer Einrichtung geschieht die Förderung der Kinder immer unter Beobachtung der Basiskompetenzen.
Es können nur einige der Basiskompetenzen genannt und mit Hilfe von Alltagsbeispielen erläutert werden. Da die Nennung aller Ziele den Rahmen dieses Schreibens sprengen würde, werden für jede Basiskompetenz nur drei bis vier beispielhafte Ziele aufgezählt.

 

 

 

Personale Kompetenz

 

  • Stärkung des Selbstvertrauens des Kindes
  • Entwicklung einer Frustrationstoleranz
  • Entwicklung einer persönlichen Selbsteinschätzung
  • Entwicklung von Eigenaktivität und Verantwortungsübernahme


Im Alltag geben wir den Kindern dementsprechend altersangepasste Aufgaben. Dabei lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und entwickeln Selbstvertrauen, um z.B. mit Misserfolgen umgehen zu können.

 

Soziale Kompetenz

 

  • Entwicklung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
  • Aufbau positiver, sozialer Beziehungen
  • Entwicklung von Kompromissbereitschaft
  • Zunehmende Perspektivübernahme durch das Kind


In Gesprächen miteinander (z.B. am Tisch, im Morgenkreis) haben die Kinder die Möglichkeit, über eigene Gefühle zu sprechen, aber auch Bedürfnisse anderer Kinder wahrzunehmen und darauf einzugehen.

 

Lernmethodische Kompetenz

 

  • Bewusstes Reflektieren von Lernprozessen
  • Lernen durch Versuch und Irrtum
  • Erlernen von Methoden, die zur Wissenserweiterung führen


Wir regen Kinder dazu an, selbstständig Lösungswege zu finden, Hilfsmittel zu nutzen und diese zu reflektieren (z.B. durch den Einsatz von Lexika, Bauplänen, Ratschlägen).

 

Resilienz

 

  • Entwicklung von Problemlösefertigkeiten und Konfliktlösestrategien
  • Aufbau und Erhalt positiver, sozialer Beziehungen
  • Fähigkeit zur Wahrnehmung, Kontrolle und Akzeptanz eigener Stärken, Schwächen und Grenzen
  • Erlernen individuell geeigneter Stressbewältigungsmethoden


Widerstandsfähigkeit fördern wir im Alltag, indem wir den Kindern Strategien aufzeigen bzw. mit ihnen erarbeiten, wie sie schwierige Situationen (z.B. Streit, Misserfolg, Ungerechtigkeit) meistern können.

 

 

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