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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Willkommen

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinden Altenmuhr (St.Johannis) und Neuenmuhr (St.Jakobus) begrüßen Sie auf ihrer Internet-Seite!

Zwei Gemeinden?
Bis zum Jahre 1976 bestanden die zwei selbständige Ortschaften Altenmuhr (mit den Ortsteilen Altenmuhr, Stadeln und Wehlenberg) und Neuenmuhr, die mit der Gebietsreform zu 'Muhr am See' zusammengefaßt wurden. Im kirchlichen Leben ist diese Zusammenlegung nicht mitvollzogen worden, und so gibt es bis zum heutigen Tag zwei evangelische Kirchengemeinden mit jeweils eigener Kirche und eigenem Kirchenvorstand, aber in enger Zusammenarbeit und versorgt von einem Pfarrer, wie es durch die Jahrhunderte der Fall war.


Auf den folgenden Seiten wollen wir Sie über unser Gemeindeleben informieren und zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen herzlich einladen.

 

 

Liebe Leser!


wer oder was heilt mich? Ärzte, Medikamente, Gott? Und ist die „Heilung“ oder das „Heil-Sein“ dann das gleiche wie die Gesundheit?

Der Prophet Jeremia betet: „Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.“ Das ist der Wochenspruch des 19. Sonntags nach Trinitatis aus dem Alten Testament. Für uns ist dies ein Anlass, einmal wieder darüber nachzudenken, woher unsere Heilung eigentlich kommt.

Wer Heilung sucht – so lernen wir von Jeremia –, der darf beten. Und dies nicht in dem Sinne: Jetzt hilft nur noch beten, sozusagen als letztes Mittel, wenn alles andere versagt hat. Beten bedeutet etwas ganz Anderes – nämlich dreierlei:

Zum einen: Von Gott her kann ich innerlich heil werden. Gott lässt mir sagen, dass er meine Sünden vergibt und mir im Leben Neuanfänge ermöglicht. So kann ich „zu-frieden“ werden. Und das kann sich bis ins Körperliche auswirken: Verspannungen lösen sich und Freude und Kontakt zu anderen Menschen tragen dazu bei, dass Leib und Seele neue Kraft bekommen.

Zweitens: Wenn ich bete, dann weiß ich, dass Gott mir meinen Körper geschenkt hat und dass sein Heiliger Geist in mir wohnt (quasi als sein „Tempel“). Deshalb soll auch ich dazu beitragen, dass mein Körper gesund erhalten bleibt, zum Beispiel durch gesunde Ernährung, Bewegung usw., dass ich mit meinen Kräften haushalte und mit schädlichen Substanzen (Alkohol, Nikotin usw.) sparsam und verantwortungsvoll umgehe.

Schließlich: Wenn ich bete, bleibt die Entscheidung über Gesundheit und Krankheit, über Leben und Tod immer bei Gott. Aus seiner liebenden Hand kann ich sowohl Gesundheit ebenso wie auch Krankheit und sogar den Tod annehmen.

Das Gebet zu Gott schafft so den innigen Kontakt zu meinem Schöpfer, der mich ins Leben gerufen und mich allezeit begleitet und gesegnet hat. Dies ist gut und wohltuend für uns Menschen.


Herzliche Grüße,


Ihr Pfarrer Karl-Heinz Brendel

 

 

 

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Losung und Lehrtext

Sonntag, 8. Dezember 2019

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.
Jesaja 58,11

Jesus rief: Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen.
Johannes 7,38