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70 Jahre Posaunenchor

Bläsergottesdienst des Muhrer Posaunenchores

Grossansicht in neuem Fenster: muhr_pos-1801

Ganz bewusst den Sonntag Kantate, den Tag an dem die Kirchenmusik die Ihr zustehende Aufmerksamkeit erfährt, hat sich der Muhrer Posaunenchor für seinen Bläsergottesdienst ausgesucht. Anlass ist der 70-ste Chorgeburtstag, den der Chor im Jahr 2018 feiern darf. Unter den zahlreichen Gottesdienstbesuchern war auch 1.Bgm. Dieter Rampe. Chorobmann Helmut Dommel begrüßte die Anwesenden und konnte erfreut feststellen, dass auch Bläser anderer Chöre dabei waren. Bei den Liedern, die an diesem Tag gesungen wurden, intonierte der Chor jeweils ein Vorspiel, zu finden in den Bläserheften des Verbandes der evangelischen Posaunenchöre in Bayern. Aber auch Solostücke wurden vom Chor vorgetragen: Klassiker wie die „Sarabande“ von G. F. Händel, Stücke unserer Zeit wie „Funky Walking“ , „Black Pearl“, Side by Side“, „Rock It“ und „Stompin“. Teilweise wurden die Stücke mit Schlagzeug bereichert. Sämtliche Gebete , Fürbitten und Lesungen wurden von den Bläsern übernommen.
In seiner Predigt erläuterte Pfarrer Brendel, dass Kirchenmusik frei nach J. S. Bach eine Verkündigung des Wortes Gottes ist.
Von Anne Ströhlein erfuhren die Gottesdienstbesucher, dass Posaunenchöre so wie wir sie heute kennen, ihren Anfang im 19. Jhd. haben. Pfarrer Johannes Kuhlo war hier als treibende Kraft aktiv. Zurzeit gibt es ca. 7000 Posaunenchöre mit rund 117 000 Bläsern in Deutschland. Von dem bengalischen Musiker und Dichter Tagore stammt der Satz „Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe“ oder im übertragenen Sinn „ … aber er liebt mich, wenn ich im Posaunenchor mitspiele“.


Grossansicht in neuem Fenster: muhr_pos-1802Eine besondere Aufmerksamkeit erfuhr Johann Holzinger. Neben Familie
und Beruf prägte der Posaunenchor sein bisheriges Leben. Er ist
Gründungsmitglied und war 37 Jahre Chorleiter. Bis zum heutigen Tag ist er bei Veranstaltungen wie Weihnachtsfeier oder Jahreshauptversammlung
dabei. Ein Geschenk, der Applaus aller Anwesenden und der Choral
„Nun danket alle Gott“ waren ein Dankeschön für diese Lebensleistung.

Im Anschluss an den Gottesdienst gedachten die Bläser der verstorbenen
Bläserkameraden auf dem Friedhof. Mit einem gemeinsamen Mittagessen unter Teilnahme der Angehörigen fand dieser Tag seinen Abschluss.

Helmut Dommel

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